Dierk Osterloh: Wappen fźr den Stadtrat von Kšln

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Stadtwappen für Köln, Pressemitteilung vom 11.04.2003:

Die kommunalpolitische Bedeutung des Rathauses soll künftig für den Bürger noch deutlicher erkennbar sein. Nach Abschluss der Sanierung des Spanischen Baus wird sowohl im Ratssaal als auch an der Fassade des Historischen Rathauses zum Alter Markt das Wappen der Stadt Köln einen deutlichen "Hinweis" auf die Funktion der Gebäude geben. Den Wettbewerb um die Gestaltung des Wappens konnte der Kölner Künstler Dierk Osterloh Ende März 2003 für sich entscheiden.

Die Fraktionen im Kölner Rat hatten sich schon seit längerem die Stadtwappen gewünscht, im Jahr 2000 stellte die FDP einen entsprechenden Antrag. Oberbürgermeister Fritz Schramma ließ deshalb im Januar 2003 den Gestaltungswettbewerb unter Künstlern, Kunsthandwerkern und Fachfirmen ausschreiben. Die inhaltlichen und formalen Vorgaben hatte Stadtkonservator Dr. Ulrich Krings formuliert. Er bat die Teilnehmer des Wettbewerbs, Entwürfe für das Kölner Wappen sowohl mit als auch ohne Doppeladler einzureichen. Als Material war Metall vorgegeben. Die Kosten für die Wappen möchte der Oberbürgermeister mit Hilfe von Spenden decken. Einen Anfang hat der Vorsitzende des Kulturausschusses, Handwerkskammerpräsident Franz Josef Knieps, gemacht. Er bat die Gäste der Feier zu seinem 60. Geburtstag statt Geschenken um Spenden zur Finanzierung der Kölner "Hoheitszeichen".

Der zwölfköpfigen Jury unter Vorsitz von Oberbürgermeister Fritz Schramma lagen sechs Entwürfe vor, die rechtzeitig bis zum Einsendeschluss eingegangen waren. Das Gremium hatte vorher entschieden, dass sowohl an der Fassade des Historischen Rathauses als auch im Ratssaal das Kölner Wappen mit dem Doppeladler hängen soll. Außerdem bestand Einigkeit, dass an beiden Standorten der selbe Entwurf zur Ausführung kommt. Die Wahl der Jury fiel einstimmig auf den Vorschlag von Dierk Osterloh.

Amt des Oberbürgermeisters

 

Der Entwurf

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Die Realisierung

im Raatssaal des Spanischen Baus und an der Außenfassade des Historischen Rathauses am Alter Markt

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Der Vorschlag

für die Fassade am Theo-Burauen-Platz: Kontur des Wappens mit LEDs

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